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Die gegenwärtig massive Überbewertung des Schweizer Frankens stellt eine akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft dar und birgt das Risiko einer deflationären Entwicklung.
Auf den 1. September 2011 tritt Dr. Fabio Bossi die Stelle des Delegierten für regionale Wirtschaftskontakte der Schweizerischen Nationalbank in der italienischsprachigen Schweiz an. Er übernimmt in dieser Funktion in Lugano die Nachfolge von Mauro Picchi, der vorzeitig in den Ruhestand treten wird. Herr Bossi ist Ökonom und arbeitete bisher als wissenschaftlicher Berater beim Finanz- und Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Tessin.
Die Nationalbank weist für das Jahr 2010 einen Konzernverlust von 19 170,8 Mio. Franken aus, nach einem Gewinn in der Höhe von 9955,0 Mio. Franken im Vorjahr. Einmal mehr hatte die Entwicklung der Wechselkurse den weitaus grössten Einfluss auf das Jahresergebnis, nicht zuletzt die deutliche Aufwertung des Frankens gegen Ende des Berichtsjahres.
Die Zusammenarbeit der drei Behörden, die sich mit Finanzmarktfragen beschäftigen, soll weiter verbessert werden. Zu diesem Zweck haben das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD), die Finanzmarktaufsicht (FINMA) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) ein tripartites Memorandum of Understanding unterzeichnet.
Das Nettovermögen der Schweiz im Ausland stieg 2009 um 95 Mrd. auf 764 Mrd. Franken und erreichte damit wieder beinahe das Niveau vor der Finanzkrise. Die Auslandaktiven nahmen um 95 Mrd. auf 3177 Mrd. Franken zu, lagen damit allerdings immer noch deutlich unter dem Stand von 2007.
In den letzten Jahrzehnten ist die Globalisierung rasch vorangeschritten. Davon hat auch die Schweiz profitiert. Allerdings hat die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise eindrücklich gezeigt, dass mit der zunehmenden weltwirtschaftlichen Integration auch Risiken verbunden sind. So wurden auch in der Schweiz die Exporte – insbesondere von Waren – von der Krise hart getroffen. Dennoch hat sich die Exporttätigkeit bis anhin besser entwickelt als zu befürchten war.
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