Im Kommissionsgeschäft, dem mit 69,9 Prozent nach wie vor wichtigsten Ertragsteil von Swissquote, konnte der Ertrag im Vergleich zur Vorjahrsperiode mit CHF 33,8 Mio. (CHF 34,6 Mio.), trotz des gewaltigen Marktabschwungs im 2. Halbjahr 2008 und im 1. Quartal 2009 nahezu gehalten werden. Dazu beigetragen hat die Markterholung im 2. Quartal 2009, die bei den Kommissionen gegenüber dem Vorquartal eine Ertragssteigerung von 18,3 Prozent brachte. Der erwartete starke Einbruch im Zinsgeschäft von CHF 10,0 Mio. oder 64,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode konnte zu einem guten Teil durch die massive Ertragszunahme im Handelsgeschäft, insbesondere im eForex-Bereich, von CHF 4,6 Mio. oder 106,7 Prozent wettgemacht werden. Insgesamt führte die Ertragsentwicklung der drei Geschäftsfelder zu einem um 11,4 Prozent tieferen Gesamtertrag von CHF 48,3 Mio.(CHF 54,6 Mio.).
Solide Gewinnsituation
Der Betriebsaufwand hat im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 1,7 Mio. oder 6,6 Prozent auf CHF 28,0 Mio. zugenommen. Während der Personalaufwand um CHF 0,3 Mio. und der Marketingaufwand um CHF 0,5 Mio. sanken, stieg der übrige Betriebsaufwand vor allem als Folge höherer direkter Kosten beim eForex-Geschäft um CHF 2,6 Mio. Aus dem tieferen Ertrag und dem höheren Aufwand resultierten im 1. Halbjahr 2009 ein Betriebsgewinn von CHF 20,3 Mio. (CHF 28,3 Mio.) und ein Reingewinn von CHF 15,9 Mio. (CHF 22,3 Mio.). Die Margen erreichten beim Betriebsgewinn 42,1 Prozent und beim Reingewinn 33,0 Prozent.
Starkes Kundenwachstum
Die Zahl der Kunden hat im Vergleich zur Vorjahresperiode insgesamt um 27‘587 auf 131‘834 zugenommen. Das entspricht einer Steigerung von 26,5 Prozent. Den Hauptanteil stellen mit 126‘949 (+23‘473) die Handelskunden. Obwohl Swissquote das ‚Dynamische Sparkonto‘ erst vor Jahresfrist lancierte, zählt sie heute in diesem Segment bereits 4‘885 Kunden, die über ein Depotvermögen von CHF 137,1 Mio. verfügen.
Dienstleistungsausbau für Sparkonto-Inhaber Ab 24. Juli bietet Swissquote ihren Sparkonto-Inhabern eine zusätzliche Dienstleistung an. Neu können die Spargelder nicht mehr nur mit 1,8 Prozent verzinst oder als Festgeld angelegt werden, sondern der Kunde kann selbst ein Investment Sparportfolio aus SIX Swiss Exchange kotierten ETFs sowie Swissquote Quant Fonds zusammenstellen und Investitionsbetrag und –frequenz festlegen. Das System übernimmt dann automatisch die Anlage der gewählten Produkte.
Die Pauschalgebühr für die Investition in einem Sparportfolio beträgt CHF 9.–. Attraktive neue Pauschalgebühren-Modelle Bereits seit einigen Monaten bietet Swissquote ihren Handelskunden Depotgebühren mit einer jährlichen Obergrenze von CHF 100.–. Diese Anpassung der Konditionen wird insbesondere von grösseren Privatkunden geschätzt. Und schliesslich hat Swissquote auch für Kunden, die vor allem in Anlagefonds investieren, eine attraktive Pauschalgebühr von CHF 9.– eingeführt. Diese Pauschale findet derzeit bei 2‘500 auf der Swissquote-Plattform handelbaren Fonds Anwendung.




