18.08.2025, Die Glarner Kantonalbank schliesst das erste Halbjahr mit einem Gewinn von 9,4 Mio. Franken ab. Erfreulich ist die positive Entwicklung im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wie auch das Ergebnis aus dem Handelsgeschäft. Das
rückläufige Zinsergebnis wurde stark geprägt von den Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
Die Glarner Kantonalbank blickt auf ein solides erstes Halbjahr 2025 zurück. Der Betriebsertrag liegt mit 47,3 Mio. Franken (-4,9 %) zwar unter dem Vorjahreswert; gleichzeitig konnten aber auch die Kosten gesenkt werden. Sven Wiederkehr, CEO der Glarner Kantonalbank, ordnet das Halbjahresergebnis wie folgt ein: «Die raschen Leitzinssenkungen der SNB, hohe Aufpreise am Refinanzierungsmarkt und die globalen Unsicherheiten führten zu anspruchs-vollen Bedingungen für die Gesamtbranche. Diesen Entwicklungen konnte sich die GLKB, insbesondere im zentralen Zinsengeschäft, nicht entziehen. In den weiteren wesentlichen Geschäftsfeldern konnten wir hingegen zulegen.»
Solides operatives Ergebnis
Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hat sich mit einem Ergebnis von 8,9 Mio. Franken (+5,7 %) gut entwickelt. Grund für das Wachstum waren höhere Kundenaktivitäten im Anlagegeschäft und bei bitubi – das widerspiegelt das grosse Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden. Im Handelsgeschäft kann die Glarner Kantonalbank einen Ertrag von 5,6 Mio. Franken verzeichnen, was einer Zunahme von 50,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Dieser Erfolg steht im Zusammenhang mit dem Zinsengeschäft: Während die Erträge aus Devisenswaps dem Handelsergebnis zugeordnet werden, belasten die Aufwände das Zinsergebnis.
Im Zinsengeschäft resultiert ein Bruttoerfolg von 29,5 Mio. Franken (-13,7 %). Sowohl der Zins- und Diskontertrag als auch der Zinsaufwand liegen tiefer als im Vorjahreszeitraum. Der grosse Zinsschritt der SNB von -0,5 % im Dezember 2024 machte sich insbesondere im Ergebnis des ersten Quartals bemerkbar.
Kostenmassnahmen greifen
Beim Geschäftsaufwand erzielt die Bank eine Abnahme von 1,4 Prozent, was auf das grosse Kostenbewusstsein im Rahmen der Strategie Fokus26 zurückzuführen ist. Dabei liegt der Personalaufwand 1,7 Prozent und der Sachaufwand rund 1,0 Prozent unter Vorjahresniveau. Unterstützend wirkt dabei die rückläufige Abgrenzung für die Abgeltung der Staatsgarantie; während sich Aufwände für das ESAF 2025 und Investitionen in die IT-Sicherheit auf die Kostenseite auswirken. Als Einmaleffekt schlägt ein Abschreibungsbedarf im Zusammenhang mit einer Beteiligung (Bench 3a) zu Buche.
Insgesamt resultiert im ersten Halbjahr ein Geschäftserfolg von 11,3 Mio. Franken (-20,9 %) und ein Gewinn von 9,4 Mio. Franken (-22,1 %).
Bilanzsumme mit leichtem Wachstum
Die Bilanzsumme der Glarner Kantonalbank wächst um 48,7 Mio. Franken und beträgt zum Ende des ersten Halbjahrs 9,1 Mrd. Franken. Mit flüssigen Mitteln von 1,6 Milliarden Franken verfügt die Glarner Kantonalbank weiterhin über eine ausgezeichnete Liquidität. Die Gesamtkapitalquote hat sich leicht erhöht und beträgt gute 18,7 Prozent.
Ausführlichere Informationen zum Halbjahresabschluss sind unter glkb.ch/finanzberichte zu finden.
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Die Glarner Kantonalbank ist seit über 130 Jahren am Markt und zählt zu den digitalen Vorreitern der Schweizer Bankenbranche. Im Anlagegeschäft weist die Bank seit vielen Jahren eine überdurchschnittliche Performance aus.
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Unser Angebot umfasst wertvolle Finanzierungs- und Anlagelösungen. Dabei orientieren wir uns am Kantonalbank-Leitgedanken «Gemeinsam wachsen».
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Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Glarner Kantonalbank (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Glarner Kantonalbank mit Halbjahresgewinn von 9,4 Mio. Franken...' auf Swiss-Press.com |
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