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Nach den Kurseinbrüchen in den ersten drei Monaten verzeichneten die Aktienindizes im abgelaufenen zweiten Quartal 2009 sowohl in den USA als auch in Europa zweistellige Kurszuwächse. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf verbesserte volkswirtschaftliche Stimmungsindikatoren sowie Umschichtungen von Anleihen in Aktien zurückzuführen. Historisch tiefe Aktienbewertungen und sehr niedrige Renditen waren für diesen Trend ausschlaggebend. Die grössten Zuwächse verzeichneten die zuvor am stärksten gefallenen Branchen wie Finanz, Technologie und Rohstoffe. Der amerikanische Leitindex Dow Jones beendete das zweite Quartal mit einem Plus von 11,0% bei 8.447,00 Punkten. Der europäische EuroStoxx 50 Index stieg um 16,0% auf 2.401,69. Aufgrund der geringen Volumina und der Tatsache, dass die gezeigte Markterholung noch von keiner Besserung der volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten begleitet wurde, stellte der jüngste Kursaufschwung jedoch noch keine nachhaltige Umkehr des 2007 eingeleiteten Abwärtstrends dar. Trotz eines leichten Anstiegs lassen derzeit die volkswirtschaftlichen Indikatoren in den USA und in Europa kein baldiges Ende der Rezession erwarten. Sinkende Industrieproduktion, die dramatische Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation und daraus resultierende sinkende Konsumausgaben spiegeln sich auch in den pessimistischen Prognosen der US Federal Reserve, der Weltbank, der OECD1 und des Ifo-Institutes2 wider.
Viele Marktteilnehmer erwarteten aufgrund der panischen und turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres, einen explodierenden Goldpreis und waren letztendlich von der Performance enttäuscht. Doch selbst der kollabierende Ölpreis oder der haussierende US- Dollar konnten den Goldpreis nicht stoppen, er legte im vergangenen Jahr 13,6 % (in EUR) zu. Gold konnte sowohl absolut, aber insbesondere relativ, positiver performen als die meisten anderen Investments. Gold hat zudem neue Allzeithochs im Euro, dem britischen Pfund, dem kanadischen Dollar, dem südafrikanischen Rand, dem russischen Rubel, der indischen Rupie und zahlreichen anderen Währungen markiert. Auch in 2009 ist die Performance bislang überzeugend, mit einem Plus von 11,1 % (in EUR) bzw. 7,7 % (in USD).
Das Betriebsergebnis erreichte in Q1 09 mit EUR 838,5 Mio den höchsten jemals erzielten Wert (+10,3% gegenüber EUR 760,5 Mio in Q1 08). Dieser Anstieg basierte in erster Linie auf verbesserten Betriebserträgen, die im Vergleich zu Q1 08 infolge eines steigenden Zinsergebnisses (+6,5% auf EUR 1.226,0 Mio) und eines sehr guten Handelsergebnisses (+74,7% auf EUR 143,8 Mio) um 5,2% auf EUR 1.814,4 Mio stiegen. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich nur moderat um 1,2% auf EUR 975,9 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich weiter auf 53,8% (Gesamtjahr 2008: 57,2%).
Der Vorstand der Erste Group Bank AG ('Erste Group Bank') führt im Jahr 2009 das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm ('ESOP') 2009 durch. Durch das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm wird die Identifikation der Mitarbeiter mit der Erste Group erhöht und Schlüsselkräfte werden an die Erste Group gebunden. Die Beteiligung ermöglicht es den Mitarbeitern, an der Entwicklung der Erste Group in verstärktem Ausmaß zu profitieren und stellt einen Leistungsanreiz dar, der über bestehende leistungsorientierte variable Gehaltsbestandteile hinausgeht.
Deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses: Der Anstieg um 19,3% gegenüber 2007 auf EUR 2.997 Mio unterstreicht gerade in schwierigen Zeiten die nachhaltige Stärke des Retail-Geschäftsmodells der Erste Group Bank AG. Die Verwaltungsaufwendungen insgesamt erhöhten sich um 9,9% von EUR 3.642,1 Mio auf EUR 4.001,9 Mio.
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