In der Pressemappe von Erste Group Bank AG in Wien werden alle Newsmeldungen, Medienmitteilungen, Pressemitteilungen und Produktnews archiviert. Für die Ansicht der einzelnen Meldungen von Erste Group Bank AG klicken Sie auf den entsprechenden News-Titel.
Die INTEGRAL Umfrage, welche im Auftrag der Erste Bank jedes Quartal durchgeführt wird, zeigt im zweiten Quartal aktuelle Trends beim Geldfluss der Österreicher. Das Sparbuch legt einen Prozentpunkt zu und bleibt mit 63% am Beliebtesten bei den Österreichern. Der Bausparvertrag liegt mit 55% (Q1: 58%) auf Platz zwei und die Lebensversicherung ist unverändert für 40% die Art der Veranlagung, die in den nächsten 12 Monaten gewählt wird.
Der Zinsüberschuss belief sich im ersten Quartal 2011 auf EUR 1.295,7 Mio (-2,1% im Vergleich zum ersten Quartal 2010). Dafür war u.a. die aufgrund der leicht veränderten Bilanzstruktur und der Entwicklung der Marktzinsen erwartungsgemäss leicht rückläufige Zinsspanne (2,88% gegenüber 3,03% im ersten Quartal 2010) verantwortlich.
Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (Erste Bank Oesterreich) übernimmt die Mehrheit an der Intermarket Bank AG von der polnischen BRE Bank, einer Tochter der Commerzbank. Ein entsprechender Vertrag wurde am vergangenen Freitag unterzeichnet. Die Intermarket ist mit einem Forderungsvolumen von 3,6 Milliarden Euro, Österreichs grösste Factorbank und mit weiteren 2,2 Milliarden Euro auch in den östlichen EU-Ländern Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn auf den vorderen Rängen vertreten. Beim „Factoring“ werden kurzfristige Kundenforderungen von Unternehmen zwischenfinanziert. Häufig übernimmt eine Factorbank auch das Ausfallsrisiko für den Lieferanten. Der Vorteil der Bank: eine Risikoprämie, der Vorteil für den Lieferanten: sofortige Liquidität (verfügbares Geld). Denn nicht selten bekommen Lieferanten für ihre Ware erst bis zu 6 Monate nach Lieferung ihre Ware auch bezahlt.
Das Betriebsergebnis stieg auf EUR 3.987,9 Mio (+5,7% gegenüber EUR 3.771,4 Mio im Geschäftsjahr 2009). Das bislang beste operative Ergebnis in der Geschichte der Erste Group war vor allem auf Zuwächse im Provisions- und Zinsergebnis sowie auf konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen.
Die Erste Bank, von der Republik Österreich als einer der besten Lehrbetriebe im Land ausgezeichnet, sucht in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland 30 neue Lehrlinge.
Der ATX verzeichnet mit plus 10% ein durchschnittliches Aktienjahr 2010. Die Wiener Börse folgte im Wesentlichen dem moderaten internationalen Trend, wobei internationale Investoren stark nach Staatsverschuldungs-Situationen differenzieren. Infolge der geringen Verschuldungsraten in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa ist die Performance gegenüber z.B. PIIGS-Staaten klar positiv. Das Handelsvolumen bleibt dabei stagnierend. Irritationen für Finanz- und Währungsmärkte werden sich auch 2011 aus der Problematik hoher Defizite und Staatsverschuldungen ergeben. Die Märkte Zentral- und Osteuropas werden gegenüber grossen etablierten Märkten meist profitieren. Der ATX besitzt aktuell im historischen wie im relativen Vergleich zu anderen Märkten ein attraktives Bewertungsniveau mit deutlich zweistelligen Gewinnwachstumsraten. Österreichische Aktien sind unter Renditegesichtspunkten auch deutlich attraktiver als Staatsanleihen. Insgesamt erwartet das Erste Group Research trotz möglicher phasenweise auftretender Turbulenzen eine moderat positive Kursperformance für den ATX im Jahr 2011.
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