Starke Zunahme in allen Ertragssegmenten
An der massgeblichen Steigerung des Gesamtertrags waren alle Segmente beteiligt. Der Kommissionsertrag verbesserte sich im 1. Quartal 2011 sowohl gegenüber der Vorjahresperiode (+18,9 Prozent) auf CHF 18,9 Mio. als auch gegenüber dem 4. Quartal 2010 (+15,5 Prozent) deutlich.
Im 1. Quartal stieg die Anzahl Transaktionen pro Kunde/Jahr mit 16,3 (Vorquartal 13,2) wieder über die angestrebte 15er-Marke. Im Zins- und Handelsgeschäft stieg der Ertrag um 68,2 Prozent auf CHF 3,9 Mio. Das überdurchschnittliche Wachstum im Handelsgeschäft (eForex) widerspiegelt insbesondere das bedeutende externe Wachstum durch die im Herbst 2010 übernommene ACM. Dessen Ertrag nahm um 163,2 Prozent auf CHF 13,7 Mio. zu; der Anteil am Gesamtertrag erreichte damit bereits knapp 40 Prozent und dies, obwohl die Erträge – sie werden in USD realisiert – derzeit unter dem schwachen USD und dem starken CHF leiden. Das eForex-Handelsvolumen betrug im 1. Quartal CHF 101,9 Mrd. Für 2011 wird mit einer Steigerung auf rund CHF 550 Mrd. gerechnet.
Hohes Wachstum bei den Gewinnzahlen
Aus dem um 55,8 Prozent gestiegenen Ertrag und dem lediglich um 43,2 Prozent gewachsenen Betriebsaufwand resultierte ein um 82,9 Prozent höherer Betriebsgewinn von CHF 13,6 Mio. Der deutlich höhere Betriebsaufwand als in der Vorjahresperiode ist zum einen auf den um 59,2 Prozent auf CHF 10,0 Mio. gewachsenen Personalaufwand (Zunahme des Personalbestands, insbesondere durch die Übernahme von 85 ACM-Mitarbeitenden um 38,3 Prozent auf 350) und zum anderen auf den um 34,7 Prozent auf CHF 8,9 Mio. gestiegenen übrigen Betriebsaufwand zurückzuführen. Der Reingewinn nahm um 83,9 Prozent auf CHF 10,7 Mio. zu. Die Betriebsgewinn-Marge erreichte 37,4 Prozent (31,8 Prozent) und lag damit wieder sehr nahe bei den angestrebten 40 Prozent. Die Reingewinn-Marge stieg von 24,8 Prozent auf 29,2 Prozent.
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 16,8 Prozent auf CHF 2,398 Mrd. und das Eigenkapital um 16,1 Prozent auf CHF 211,1 Mio. Die Kernkapitalquote (Tier 1) lag bei 20,68 Prozent.
Kontenzahl und Depotvermögen wiederum zweistellig gestiegen
Die Gesamtzahl der Konten erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 17,0 Prozent auf 176‘932. Diese teilten sich auf in 151‘555 Handelskonten (+9,3 Prozent), 15‘455 Sparkonten (+45,7 Prozent), 9‘438 eForex-Konten (+375,9 Prozent) sowie 484 ePrivate Banking-Konten.
Das Depotvermögen stieg um 18,2 Prozent auf den neuen Rekordwert von CHF 8,383 Mrd. Davon lagen CHF 7,766 Mrd. auf Handelskonten, CHF 448,4 Mio. auf Sparkonten, CHF 146,5 Mio. auf eForex-Konten sowie CHF 22,5 Mio. auf ePrivate Banking-Konten. Der Neugeldzufluss lag im 1. Quartal mit CHF 293,3 Mio. (CHF 353,9 Mio.) leicht unter den Erwartungen.
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