Bei der Bewertung der Warenvorräte ist die Tornos Holding AG im Halbjahresabschluss 2012 von einem zu hohen zukünftigen Verbrauch ausgegangen. Die Verwendung von im Vergleich zu den internen Umsatzprognosen wesentlich zu hohen Verbrauchsannahmen führte im Halbjahresabschluss 2012 zu einer Überbewertung der Warenvorräte von CHF 3,8 Millionen (4,3%). Dies hatte zur Folge, dass das Betriebsergebnis (EBIT) um CHF 3,8 Millionen (60%) zu hoch und der Periodenverlust um CHF 3,2 Millionen (48%) zu tief ausgewiesen wurden.
Die Einigung sieht vor, dass die Tornos Holding AG eine Zahlung von CHF 10'000 an die IFRS Foundation leistet. Weiter wird die Gesellschaft den Fehler im IFRS- Halbjahresabschluss 2013 offenlegen und korrigieren.
Die Untersuchung gegen die Tornos Holding AG wurde mit einer Einigung abgeschlossen, weil dadurch gegenüber einem ordentlich abgeschlossenen Sanktionsverfahren die Öffentlichkeit schneller informiert werden konnte.
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