Für das Gesamtjahr 2007 betragen die Nettoeinnahmen CHF 311 Mio., eine Zunahme von 55% im Vergleich zum Vorjahr, wobei 88% der Einnahmen aus Managementgebühren (CHF 273 Mio.) resultieren. Weitere Einnahmen wurden durch Performancegebühren (CHF 27 Mio.) und Organisationsgebühren (CHF 11 Mio.) generiert.
Die Betriebskosten sind um 45% auf CHF 79 Mio. langsamer angestiegen, wobei diese Erhöhung vorwiegend auf das starke Mitarbeiterwachstum zurückzuführen ist, ausgelöst durch die substantielle Zunahme der verwalteten Vermögen. Diese disziplinierte Kostensteigerung resultierte in einer überproportionalen Erhöhung des EBITDA um 58% auf CHF 232 Mio. und einer rekordhohen EBITDA Marge von 74% für das Jahr 2007. Der adjustierte Nettogewinn beträgt CHF 228 Mio., 61% höher als 2006. Zusätzliche Gewinne von CHF 28 Mio. stammen aus Wertveränderungen von Derivativen aus Versicherungsverträgen. Der Nettogewinn nach IFRS beläuft sich damit auf CHF 255 Mio. An der Generalversammlung vom 11. April 2008 wird Partners Group vorschlagen, eine Dividende von CHF 4.25 pro Aktie auszuschütten, was 50% des adjustierten Nettogewinns entspricht.
Steffen Meister, Partner und Chief Executive Officer von Partners Group, kommentiert „Wir sind äusserst zufrieden, wie sich Partners Group trotz den Turbulenzen an den Finanzmärkten entwickelt. Für das Jahr 2008 erwarten wir anhaltende Vermögenszuflüsse in unsere Privatmarktprodukte, antizipieren aber weitere Netto- Ausflüsse in unserem kleineren Public Alternative Investment Strategies Department. Dennoch bleibt es unser Ziel, bis Ende Jahr in Reichweite der CHF 30 Mrd. an verwalteten
Zugerstrasse 57 6341 Baar/Zug Schweiz Telefon: +41 41 768 85 85 Fax: +41 41 768 85 58
Vermögen zu gelangen, gewiss eine ehrgeizige jedoch realistische Vorgabe in diesem herausfordernden Marktumfeld.“ Dr. Marcel Erni, Partner und Chief Investment Officer von Partners Group, ergänzt „Wir sind überzeugt, dass die aktuelle Marktsituation ausgezeichnete Investitionsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen des privaten Marktsegments bietet, und im zweiten Halbjahr 2007 verzeichneten wir eine Rekordperiode in Bezug auf unser Investitionsvolumen. Ohne Zweifel verhindert die aktuelle Kreditmarktkrise sehr grosse Buyout-Transaktionen. Dies wird aber mehr als kompensiert durch den beträchtlichen Anstieg der Investitionsmöglichkeiten im Sekundärmarkt, der signifikant verbesserten Bedingungen im Mezzaninemarkt sowie der attraktiven Bewertungen bei Special Situations und notierten Private Equity-Anlagen. Wir sind überzeugt, dass wir zurzeit äusserst attraktive Investitionen tätigen, die unseren Kunden ein signifikantes Renditepotential bieten.“




