In einem herausfordernden Marktumfeld erreicht die NEUE AARGAUER BANK mit einem Reingewinn von 71,7 Millionen Franken im 1. Semester 2008 ein solides Ergebnis. Der Rückgang des Reingewinns um 12,6% gegenüber dem Vorjahres-Semester liegt vor allem im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft begründet. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten mit gesunkenen Wertschriftenwerten sowie geringeren Aktivitäten verunsicherter Kunden führten hier zu einem tieferen Ertrag von 39,1 Millionen Franken (Vorjahr 47,7 Mio. Franken). Die Erträge der NAB stammen zu 71% aus dem Zinsengeschäft, während das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft 20% und das Handelsgeschäft 6% beitrugen. Das Ergebnis aus dem Zinsengeschäft stagnierte dabei auf einem hohen Niveau von 140,8 Millionen Franken (143,3 Mio. Franken im 1. Semester 2007). Mit 12,2 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 12,9 Mio. Franken) erwies sich der Handelserfolg als stabil. Insgesamt nahmen die Erträge aus dem ordentlichen Bankgeschäft der NEUEN AARGAUER BANK im 1. Semester 2008 geringfügig um 4,5% auf 198,3 Millionen Franken ab.
Erfreuliches Wachstum bei den Ausleihungen Die Bilanzsumme der NEUEN AARGAUER BANK stieg in den ersten sechs Monaten 2008 auf 18,35 Milliarden Franken an gegenüber 18,07 Milliarden Franken per Ende 2007. Die Eigenkapitalrendite betrug per 30. Juni 2008 15,25%. Die Kundenausleihungen stiegen per 30. Juni 2008 auf 16,34 Milliarden Franken gegenüber 16,22 Milliarden Franken per 31. Dezember 2007. Dieses erfreuliche Wachstum der Ausleihungen ist insbesondere auf den Anstieg der Hypothekarforderungen um 184,6 Millionen Franken auf 15,14 Milliarden Franken zurückzuführen, wobei sich die variablen Hypotheken nach wie vor starker Nachfrage erfreuten.
Trend zu höher verzinsten Anlagen hält an Das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die NEUE AARGAUER BANK zeigt sich auch in einem erfreulichen Anstieg der Kundengelder (inklusive Kassenobligationen) auf der Passivseite. In den ersten sechs Monaten nahmen diese um 295 Millionen Franken (+2,6%) auf 11,75 Milliarden Franken zu. Der Trend weg von den traditionellen Sparprodukten, hin zu höher verzinsten Anlagemöglichkeiten, setzte sich auch im ersten Semester 2008 fort. Mit dem strukturierten Anlage-Check bietet die NAB ihren Kundinnen und Kunden massgeschneiderte Anlagelösungen, die deren Risikoprofil und Markterwartung entsprechen.
Professionelles Risikomanagement Die NEUE AARGAUER BANK erzielte im 1. Semester 2008 einen Bruttogewinn von 95,1 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 107,7 Mio. Franken). Die Cost-Income-Ratio betrug 52,0% (48,1%). Der Geschäftsaufwand erhöhte sich leicht um 3,3% auf 103,2 Millionen Franken. Während der Personalaufwand praktisch stabil blieb (+0,6%), nahm der Sachaufwand um 6,6% zu. Dank einer professionellen und risikogerechten Ausleihungspolitik mussten netto nur 0,8 Millionen Franken Wertberichtigungen für Ausfallrisiken und Verluste gebildet werden. Das erneut solide Semesterergebnis der NAB führt zu Steuererträgen für die öffentliche Hand in der Höhe von 19,7 Millionen Franken. Dabei profitieren primär der Kanton Aargau und die Gemeinden.
Aussichten für das Geschäftsjahr 2008 Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds hat die NEUE AARGAUER BANK für das erste Semester 2008 ein solides Resultat erzielt. Mit einer noch intensiveren und professionellen Beratung hat sich die NAB auch in turbulenten Zeiten als verlässliche Partnerin für ihre Kundinnen und Kunden erwiesen. Die NEUE AARGAUER BANK geht davon aus, für das Gesamtjahr 2008 in einem weiterhin sehr anspruchsvollen Umfeld ein respektables Ergebnis zu erzielen.




