Diese Meldung erscheint im Newsbereich von Finanzverzeichnis.ch und wird mit strukturierten Firmendaten, Firmenprofilen und weiteren Wirtschaftsinformationen aus der Schweiz verbunden.

Mastercard hält den europäischen Zahlungsverkehr auch bei Strom- und Netzausfall am Laufen

12 Oktober 2026 | von Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich
Bildrechte: Mastercard Europe

Pressetitel

Mastercard hält den europäischen Zahlungsverkehr auch bei Strom- und Netzausfall am Laufen

Verfasser / Quelle

Mastercard Europe

Publikation

12.10.2026 | 15:50 Uhr


12.10.2026, Frankfurt am Main - Ab Anfang 2027 sollen neue Mastercard-Anforderungen für Offline-Zahlungen dafür sorgen, dass Menschen in ganz Europa auch bei Strom- oder Netzwerkausfällen weiter bezahlen können.


Als im April 2025 ein Stromausfall Spanien und Portugal traf, konnten rund 55 Millionen Menschen plötzlich nicht mehr digital bezahlen. Mastercard hat heute neue Anforderungen für Offline-Zahlungen im gesamten europäischen Netzwerk angekündigt. Diese Standards sollen sicherstellen, dass der Zahlungsverkehr auch bei Strom- oder Netzwerkausfällen aufrechterhalten bleibt.

Ab Februar 2027 werden alle neu ausgegebenen Mastercard-Karten in Europa für Offline-Zahlungen freigeschaltet. Bis Mai 2027 müssen zudem alle neu installierten Zahlungsterminals und alle Austauschgeräte Offline-Zahlungen unterstützen. Sobald die Anforderungen europaweit umgesetzt sind, können Verbraucherinnen und Verbraucher auch bei einem Ausfall mit Chip und PIN Dinge des alltäglichen Lebens in Supermärkten, Tankstellen und Apotheken sowie an Fahrkartenautomaten bezahlen.

Offline-Zahlungen funktionieren, indem Ausgabenlimits sicher auf dem Chip der Karte gespeichert werden. Verliert ein Terminal die Verbindung, kann die Transaktion lokal autorisiert werden – bis zu einem Betrag von 200 Euro pro Transaktion. Das Limit wird zuvor von der Bank des Karteninhabers festgelegt. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, wird die Transaktion zur Verrechnung übermittelt.

Mastercard hat Offline-Zahlungen bereits erfolgreich in Dänemark, Schweden, Estland und Lettland eingeführt. Als in Lettland vor Kurzem ein Sturm wütete, liefen Kartenzahlungen in Geschäften, die über Notstromaggregate versorgt wurden. In Dänemark trennte in diesem Frühjahr ein technischer Ausfall die Terminals vom Zahlungssystem. Dank der Notfallverfahren von Mastercard konnten dennoch viele Transaktionen bei Händlern fortgesetzt werden.

Nach Abstimmung mit Partnern, nationalen Regierungen, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken weitet Mastercard diese Funktion nun europaweit aus.

Die Einführung knüpft an Massnahmen an, mit denen Mastercard in den vergangenen zwölf Monaten die Resilienz der europäischen Zahlungsnetze gestärkt hat – darunter Investitionen in die lokale Infrastruktur und Cybersicherheit.

„Auch wenn Strom oder Netzwerk ausfallen, brauchen die Menschen weiterhin Lebensmittel, Benzin und Medikamente“, sagt Brice van de Walle, Executive Vice President, Core Payments bei Mastercard. „Wir haben gesehen, dass Offline-Zahlungen im Ernstfall viel bewirken können. Indem wir diese Technologie auf ganz Europa ausweiten, helfen wir ihnen, auch in unvorhergesehenen Situationen für das zu bezahlen, was sie brauchen.“

Offline-Zahlungen werden ab 2027 schrittweise in den folgenden europäischen Ländern verfügbar sein:

Länder mit Offline-Zahlungsmöglichkeiten

Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark (einschliesslich Färöer und Grönland), Deutschland, Estland, Finnland (einschliesslich der Åland-Inseln), Frankreich (einschliesslich Guadeloupe, Französisch-Guayana, Martinique, Mayotte, Réunion, St. Barthélemy, St. Martin [französischer Teil]), Gibraltar, Griechenland, Guernsey, Irland, Island, Isle of Man, Israel, Italien, Jersey, Kosovo, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen (einschliesslich Spitzbergen und Jan Mayen), Österreich, Polen, Portugal (einschliesslich Azoren und Madeira), Rumänien, San Marino, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien (einschliesslich Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla), Schweden, Schweiz, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha, St. Pierre und Miquelon, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich (einschliesslich Falklandinseln, Südgeorgien und Südliche Sandwichinseln), Vatikanstadt, Zypern.

Kontakt

Oliver Jonas, Director Communications Deutschland und Schweiz
oliver.jonas@mastercard.com



Die Medienmitteilung Mastercard hält den europäischen Zahlungsverkehr auch bei Strom- und Netzausfall am Laufen wurde auf Finanzverzeichnis.ch/news und redaktionell dem passenden Firmenprofil zugeordnet.

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Mastercard Europe

Quelle: Mastercard Europe | Publiziert am 12.10.26 | Aktualisiert um 15:50 Uhr


Über Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich:

Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser globales Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Kartenbesitzer, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten.

Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltäglichen Handelsgeschäfte für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt für Einkaufen und Reisen ebenso wie für Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen.


Quellen:
Aktuellenews    HELP.ch

 Zum Firmenprofil von Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich
 Pressemappe Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich