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Clientis AG: Banken bauen Kundengeschäft weiter aus

14 August 2013 | von Clientis AG

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Pressetitel

Clientis AG: Banken bauen Kundengeschäft weiter aus

Verfasser / Quelle

Hans-Ulrich Stucki

Publikation

14.08.2013 | 08:19 Uhr


14.08.2013, Bern (ots) - Die 18 Banken der Clientis Gruppe haben das Kundengeschäft im ersten Halbjahr 2013 weiter erfolgreich ausgebaut. Sie setzten das Wachstum bei Ausleihungen und Kundengeldern fort, konnten den Gesamterfolg steigern und stärkten die Eigenmittel erneut.


Die Kundenausleihungen wuchsen im ersten Halbjahr um weitere 1,9% auf CHF 12,5 Mrd. an. Davon entfielen CHF 11,6 Mrd. auf das Kerngeschäft Hypotheken (+1,8%). Die Spareinlagen, mit denen der grösste Teil der Ausleihungen finanziert wird, nahmen um 2,9% auf CHF 7,7 Mrd. zu. Die gesamten Kundengelder erhöhten sich um 2,2% auf CHF 10,3 Mrd. Die Bilanzsumme stieg um 1,9% auf CHF 14,1 Mrd. an.

Die traditionell sehr solide Eigenkapitalsituation verbesserte sich um weitere 1,7% auf CHF 1,28 Mrd. Die Tier-1-Quote (Kernkapital im Verhältnis zu den risikogewichteten Positionen) konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres weiter von 16,2% auf 16,8% gesteigert werden. Die Clientis Gruppe übertrifft damit die Anforderungen der Eigenmittelverordnung bzw. von «Basel III» bei weitem. Die Leverage Ratio (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) blieb konstant bei 9,1%. Dieser im Branchenvergleich gute Wert ist angesichts des risikoarmen Geschäftsmodells der Clientis Banken umso höher zu gewichten.

Höherer Gesamterfolg Der Erfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft erhöhte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres leicht um 0,2% auf CHF 114 Mio. Dabei verringerte sich zwar der Erfolg aus dem Zinsengeschäft wegen den anhaltend tiefen Zinsen und der konsequent umgesetzten Kreditpolitik um 2,7% auf CHF 88,6 Mio. Kompensiert wurde dieser Rückgang durch Steigerungen beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+ 7,6% auf CHF 13,3 Mio.) und beim übrigen ordentlichen Erfolg (+27% auf CHF 8,5 Mio.).

Der Geschäftsaufwand stieg um 4,1% auf CHF 73,7 Mio. Dabei steht einem moderaten Anstieg beim Personal von 1,2% ein Zuwachs beim Sachaufwand von 7,5% gegenüber, der hauptsächlich auf höhere Kosten für die neue IT zurückzuführen ist. Die Clientis Banken haben im Vergleich zur Vorjahresperiode erneut acht neue Vollzeitstellen, hauptsächlich in der Kundenberatung, geschaffen. Sie beschäftigten Mitte Jahr 709 Mitarbeitende in 86 Geschäftsstellen. Der Bruttogewinn verringerte sich um 6,2% auf CHF 40,3 Mio. Der Konzerngewinn nahm um 8,8% auf CHF 22,7 Mio. ab. Für das gesamte Geschäftsjahr 2013 rechnet die Clientis Gruppe mit einem leicht tieferen Ergebnis als im Vorjahr. Rating bestätigt, Anleihe platziert

Für die Clientis Gruppe erfreulich ist die Bestätigung des A3-Ratings durch Moody's im Juni 2013. «Diese Erneuerung werten wir angesichts der häufigen Fälle, in denen Ratings zurückgestuft werden, umso höher», erklärte Hans-Ulrich Stucki, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis AG.

Gut aufgenommen hat der Markt im März 2013 eine festverzinsliche fünfjährige Anleihe der Clientis AG über CHF 110 Mio. zur Refinanzierung des Aktivgeschäfts der Clientis Banken (Coupon 1%).


Medienkontakt: Hans-Ulrich Stucki Tel. 031 660 46 44



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Quelle: Hans-Ulrich Stucki | Publiziert am 14.08.13 | Aktualisiert um 08:19 Uhr


Über Clientis AG:

Charakteristisch für die Clientis Banken ist ihre regionale Verankerung. Sie sind in der Region für die Region tätig und positionieren sich durch Kundennähe. Im Kerngeschäft bieten Clientis Banken Hypothekarfinanzierungen, die grösstenteils durch Spareinlagen finanziert werden, Zahlungsverkehr sowie Anlage- und Vorsorgelösungen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen.

Die Banken der Clientis Gruppe tragen zum Wirtschaftskreislauf vor Ort bei: sie verwenden die Kundengelder überwiegend als Ausleihungen in der eigenen Region. Clientis Banken betreiben eine umsichtige Risikopolitik und verfügen traditionell über überdurchschnittlich starke Eigenmittel. Sie sind dem wirtschaftlichen Vorankommen der jeweiligen Region und der eigenen Bank, nicht aber der Gewinnmaximierung verpflichtet.


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