ALTIN nicht von Rückzahlungs-Thematik betroffen Zurzeit kann bei gewissen Fonds die Tendenz festgestellt werden, die Rückzahlungen zu stoppen, indem sie diese temporär limitieren. Sei dies, indem sie Barrieren (sogenannte «Gates») festlegen, mit denen die Rückzahlungen eingeschränkt werden, oder aber indem sie illiquide Anlagen in ein gesondertes Gefäss abspalten, um diese zu einem späteren Zeitpunkt zu verkaufen (sogenannte «Side Pockets»). Aktuell haben ungefähr 30 Prozent der von ALTIN gehaltenen Fonds ihre Rückzahlungen auf die eine oder andere Art eingeschränkt. Dieser Anteil ist relativ tief und stellt für ALTIN kein bedeutendes Problem dar, zumal sie als Investmentgesellschaft mit fixem Kapital nicht von der Rückzahlungs-Thematik betroffen ist. Der geschätzte NIW von ALTIN ist ausserordentlich verlässlich, da lediglich zwei Fonds mit einem Portfolioanteil von 2,4 Prozent nicht mehr in die von einem unabhängigen Bewerter durchgeführte NIW-Berechnung einbezogen werden.
Aktueller Discount nicht gerechtfertigt Die letzten Sommer ausgelöste, tiefe Vertrauenskrise hat die Anleger in grossem Stil und wenig differenzierend aus allen als risikoreich eingestuften Anlageklassen aussteigen lassen. Durch ihre oft komplexen Anlagestrategien, den Einsatz synthetischer Produkte und ihre geringere Liquidität sind die Hedgefonds zurecht oder zu unrecht zur offensichtlichen Zielscheibe dieser Risikoaversion geworden.
Diesen Effekt spürte auch ALTIN, deren Aktien aufgrund des höheren Verkaufsvolumens vom Markt nicht mehr aufgenommen werden konnten, was zum gegenwärtigen Discount von rund 30 Prozent führte. Dieser Abschlag zum NIW scheint in Anbetracht der Fakten absolut ungerechtfertigt. So zeichnet sich ALTIN unter den in Europa kotierten Dach-Hedgefonds mit einem der längsten Leistungsausweise aus und verfügt weiter über ein gut diversifiziertes, wenig volatiles Portfolio (kumulierte Performance von +123,5% seit Gründung im Dezember 1996 bis 10 März 2009 bei einer Volatilität von 8,47%.) Das Portfolio weist keinen Leverage, sondern im Gegenteil eine Cash-Position von 14 Prozent auf.




